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Neue Geldanlagen - Die Stiftung Abendrot hat zusammen mit der Tescon AG einen Investorenwettbewerb der Baudirektion des Kantons Zürich gewonnen, bei dem es um die Bebauung des 6000 Quadratmeter grossen Areals an der Uetlibergstrasse 111 in Zürich geht. Das Projekt, das im Baurecht realisiert wird, bietet 180 Studios für das Personal des Universitätsspitals und weitere 150 Studios für studentisches Wohnen. Geplant sind ausserdem Kunstateliers, ein Bereich für Gastronomie sowie ein kleines Hotel mit günstigen Zimmern. Die Bauarbeiten werden 2015 abgeschlossen sein.
V on einer Erbengemeinschaft konnte die Stiftung Abendrot per 1.1.2012 die ehemalige Woll-Zwirnerei Bucher AG in Burgdorf kaufen. Auf dem 7500 Quadratmeter grossen Areal befinden sich diverse Fabrikations- und Wohnbauten, die bereits umgenutzt sind. Mittelfristig plant Abendrot die weitere Umnutzung und Verdichtung zu einem durchmischten, lebendigen Ort, wo gewohnt, gearbeitet und Kultur sowohl produziert als auch konsumiert wird. Geplant ist die energetische Sanierung, die Entfernung unschöner jüngerer Anbauten sowie die Vervollständigung zu einem stimmigen Ensemble durch gezielt platzierte Neubautrakte und attraktive gemeinschaftliche und öffentlich zugängliche Aussenräume. Von besonderem Interesse ist das Wasserkraftwerk auf dem Fabrikgelände, das immer noch in Betrieb ist und mehr Strom produziert als das Areal benötigt. Obwohl auch andere Investoren die ehemalige Woll-Zwirnerei kaufen wollten, erhielt die Stiftung Abendrot den Zuschlag, weil Abendrot – so die Erbengemeinschaft – mit ihrer bisherigen Tätigkeit den Nachweis erbracht habe, nachhaltig mit den Liegenschaften und fair mit der Mieterschaft umzugehen. Und das sei genau in ihrem Sinne. Bilder: Wo früher gezwirnt wurde, befindet sich heute eine Kleintierpraxis.
Die Stiftung Abendrot hat das über Jahre hinweg brachliegende 2830 m2 grosse Areal der Getränkefirma Theo Rietschi AG im Basler Gundeldinger Quartier per 1. Juli 2011 für rund 13 Mio. Franken gekauft. Das Gelände umfasst drei Mehrfamilienhäuser, zahlreiche Lagerhallen und eine zweistöckige Tiefgarage. Die Stiftung Abendrot plant, die sehr geräumigen Lagerhallen umzunutzen, sie hat dazu verschiedene Ideen lanciert. Bereits haben zwei grossangelegte Konferenzrunden stattgefunden, zu welchen alle Interessierten eingeladen wurden. Die anfänglich beabsichtigte Zwischennutzung ist jedoch aus baupolizeilichen Gründen nicht möglich. Es ist beabsichtigt, dass bis im Sommer 2012 Varianten für die Umnutzung vorliegen. Die Stiftung Abendrot hat auf ihrer Geschäftsliegenschaft Güterstrasse 133 Solarzellen installiert. Auf dem Flachdach des Vorderhauses wurde eine nach Süden gerichtete konventionelle Anlage mit erstellt. Das Hinterhaus jedoch, das ein Satteldach mit einer Ost-Westausrichtung hat, erhielt eine integrierte Anlage, die aus rahmenlosen Modulen auf Glasplatten besteht. Die Anlage ist die einzige in Basel, die ein ganzes Satteldach mit Solarzellen bedeckt. Das konventionelle Dach wurde dadurch überflüssig. Die Investitionskosten für die beiden Anlagen, die mit einer Produktion von rund 80'000 kWh den Strombedarf von 20 Haushalten decken, betrugen 515'000 Franken. Die Nettorendite beträgt dank der kostendeckenden Einspeisevergütung in Basel 5,7% beim Vorderhaus und 5,1% beim Hinterhaus. Auf den 1. April 2011 hat die Stiftung Abendrot vier Mehrfamilienhäuser in Breitenbach (SO) erworben. Die neu erworbenen Liegenschaften sind 1985 gebaut und stetig unterhalten worden. Sie zeichnen sich durch einen guten Ausbaustandard aus und sind voll vermietet. Seit 1. Januar 2009 ist die Stiftung Abendrot neue Besitzerin des ehemaligen Lagerplatzes auf dem Sulzer-Areal in Winterthur. Sie konnte nach anderthalb Jahre dauernden Verhandlungen das 4,6 Hektar grosse, von zahlreichen Zwischennutzern belebte und in Winterthur beliebte Areal von der Sulzer Immobilien AG und der Schweizerischen Post erwerben. Damit endet für die rund 100 kleineren und mittleren Betriebe und deren 300 Angestellten die Zeit der Unsicherheit, die befristeten Mietverträge werden alle verlängert. Mittelfristig wird die Stiftung Abendrot in enger Zusammenarbeit mit den Mieterinnen und Mietern Überlegungen zu den Entwicklungs-perspektiven des Areals anstellen. Die bestehenden Bauten sollen renoviert werden, soweit dies sinnvoll ist. Altlasten werden, wo nötig, gewissenhaft saniert. Das im Rahmen einer Zukunftskonferenz zusammen mit den Mieterinnen und Mietern erarbeitete Nutzungskonzept können Sie hier als PDF downloaden. Nutzungskonzept (PDF/4MB).Weitere Medienberichte: Endlich ein Backpacker-Hotel in Sicht (PDF/600KB), Wie der Lagerplatz einmal ausehen soll
(PDF/1.2MB) Mit dem Erwerb des Lagerplatzes beweist die Stiftung Abendrot einmal mehr, dass sich ihre Anlagepolitik nicht nur nach Bonität und Rentabilität richtet, sondern auch gesellschaftliche und ökologische Kriterien berücksichtigt. Mehr darüber können Sie hier lesen: Mehr...
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